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Reiseeindrücke: Cascais

Cascais: ca. 0,2 Mio. Einwohner (Stand 2011)
Portugal: ca. 10,3 Mio. Einwohner
Bevölkerungswachstum (2010-2016): -0,4%
Einwohner je km²: 113
Bruttonationaleinkommen 2014 je EW: 21.320 USD



08.01.2018 Hannover:
Nachdem Thomas sich seine Verpflegung selbst zubereitet hatte, fuhren wir pünktlich um 5:45 Uhr am 08.01.2018 los. Die Frage war, über die Autobahn zum Flughafen oder Vahrenwalder Straße. Thomas entschied sich für die Autobahn — und ich bin gefahren.
So kamen wir dann auch wie von mir erwartet in einen schönen Stau. Wir sahen nur Bremslichter vor uns bis die Autobahn von drei auf zwei Spuren und zu guter Letzt auf nur eine Spur verengt wurde. „Natürlich hätte ich die Vahrenwalder Straße gewählt“, dachte ich und just in diesem Monat sahen wir das Hinweisschild (ich sage ja immer: es ist alles ausgeschildert!) „Großburgwedel in 1000 m“. Ich traute meinen Augen nicht, als Thomas schon meinte: „Auf welcher Autobahn sind wir denn?“ „Ja, wahrscheinlich auf der falschen“, sagte ich, in Gedanken voll in Richtung Hamburg. Ich glaube, das hat mein Unterbewusstsein mir eingetrichtert… Thomas nahm alles seelenruhig hin und war in keiner Weise überrascht, außer seinen Spruch zu äußern, dass man seine Frau nicht fahren lassen sollte.

Aber wir hatten ja Glück, dass wir an der Abfahrt Großburgwedel runter konnten. Die erste Idee, auf die Dortmunder Autobahn zurückzufahren, verwarfen wir, auf meinen Einwand, über Isernhagen sei es viel einfacher. Das stimmte auch; wir waren ca. 10 Minuten im Verzug und kamen immer noch rechtzeitig am General Aviator Terminal an.

Für Aniko, Tochter Tina, Eckhard und mich hatte ich bei der Ausweisstelle vorab die Berechtigungen in Form eines Tagesausweises beantragt, mit auf das Flugfeld zu dürfen. Und so war ich riesig erfreut, neben der super netten Mitarbeiterin Antje Weibels auch Herrn Dennis Iwert vom Flughafen wieder zu treffen. Herr Iwert hatte schon bei der Weltumfliegung 2007 unsere Begleiter alle aufs Flugfeld begleitet. Ohne diese Begleitung ist der Zutritt aufs Flugfeld untersagt.

Die beiden Piloten hatten natürlich überhaupt keine Zeit und verließen uns schnurstracks Richtung „Marie“, um sie für den Abflug vorzubereiten.

Wir taperten nach einigen Minuten alle hinterher, um in der Eiseskälte mit gefühlten 10 Grad minus wenigstens ein paar Fotos zu machen. Unsere liebe Marion, die etwas verspätet ankam, hatte leider keine Möglichkeit, mit auf das Flugfeld zu kommen. Nächstes Mal klappt es besser.

Thomas ist ja sehr auf Sicherheit bedacht und bat noch den Mechaniker Müller aus Hildesheim, beim Start zugegen zu sein, um für den Fall des Falles noch Feuerwehr spielen zu müssen. Eisige Hände, eisige Füße und eisige Ohren gab es, bis wir uns mit Küsschen und Umarmungen und tausend guten Wünschen voneinander verabschiedeten. Bis zum Start wärmten wir uns in der Abfertigungshalle auf und kamen erst wieder raus, als die Cessna Richtung Nordbahn fuhr und nach circa 30 Minuten im Himmel an uns vorbeiflog — ein kurzes Video ist unter Medieninfos zu sehen.

Happy Landing in Cascais.

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Selbst is(s)t der Pilot
Selbst is(s)t der Pilot
Aniko, Marion, Marie, Tina, Frau Weibels
Der Abschied fällt schwer
Aniko und Copilot
Fotoshooting - ein letztes Mal
Herren Iwert, Müller und Eckhard
Rollen zur Startbahn
Scheisswetter Cascais
Rausgucken geht noch
Sonnenstrahlen zu erahnen
Kurtsche Visitenkartendruckerei
Hotel mit Gast an der Brücke
Copilot am Küstenfelsen
Sportinstructions
Sportschau
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